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am 4. April

Fünf Dinge, die du tun kannst, um die Bienen zu retten!

GRÜNE Salzburg - Ohne Bienen geht gar nichts. Bienen sind wichtig für unser Ökosystem und für die Nahrungserzeugung. ABER: Die Bienen in Europa sind in Gefahr. In Salzburg sind allein im letzten Winter ca. 50 Prozent aller Bienenvölker gestorben. Dagegen müssen wir etwas tun - jede/r einzelne kann einen Betrag leisten. Es geht auch ganz einfach:

1. Pflanze eine Bienenwiese!

Achte darauf, dass auf deinem Rasen nicht nur Gras, sondern auch Klee und Gänseblümchen wachsen – diese Pflanzen bieten Wildbienen Nahrung. Noch besser: Säe eine Blumenwiese aus und lass die Wiese einfach stehen. Wer wenig mäht, tut den Bienen einen großen Gefallen.

Noch ein Tipp: Schau darauf, dass du nicht nur Pflanzen hast, die im Frühling blühen – auch im Sommer suchen Bienen noch nach Nahrung. (Mehr Tipps für Bienenwiesen vom WWF)


2. ERÖFFNE EIN INSEKTENHOTEL

Ein Insektenhotel ist eine tolle Sache: Es dient Bienen und anderen Insekten als Unterschlupf, Überwinterungsmöglichkeit und als Nisthilfe zur Brutpflege. Welche Insekten angelockt werden lässt sich mit der Auswahl der zur Verfügung gestellten Nistmaterialien gut beeinflussen. Der Standort der Insektenhotels sollte sonnig, windgeschützt und regengeschützt gewählt werden.

Mithilfe dieses Videos kannst du ein Insektenhotel ganz einfach selber bauen: 

Warum Bienen wichtig sind 

Bienen und andere Insekten sind unverzichtbar, um unseren Hunger zu stillen. Denn trotz des technischen Fortschritts hängt unsere Landwirtschaft von den kleinen Bestäubern ab: Drei Viertel aller weltweit landwirtschaftlich angebauten Pflanzen ist auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen.

Mehr zum Thema...

DIY Nützlingshaus - Schritt für Schritt Bauanleitung

***UPDATE*** Achtung: diese Video-Anleitung für den Bau eines Nützlingshauses ist inzwischen veraltet. Viele Youtuber haben uns darauf hingewiesen, dass man natürlich keine Nisthilfen für Wildbienen und deren Feinde …

Video auf Youtube

3. Lavendel & CO.: VOn bienen geliebt

Lavendel und andere blühende Kräuter (z.B. Oregano, Minzenarten, Margeriten, Goldrute, Lavendel, Ysop, Thymian, Sonnenblume, Narzissen, Königskerze oder Mohn) am Balkon oder auf der Fensterbank locken Bienen an und bieten ihnen Nahrung. Diese Kräuter produzieren viel Nektar, genauso wie Obstbäume. Auch Wildobststräucher helfen gegen das Bienensterben (auf Thujen, Forsythien und Geranien sollte man besser verzichten, da sie weder Pollen noch Nektar bilden). 

4. GIFTFREI GARTELN

Im Kampf gegen Unkraut, Blattläuse und Co. greifen viele HobbygärtnerInnen immer noch zur Chemieflasche. Die meisten Pestizide sind allerdings bedenklicher als beim Einkauf vermittelt wird. Ganz klar zeigt sich das beim Wirkstoff Glyphosat: er wird in Unkrautvertilgungsmitteln eingesetzt und wurde erst kürzlivh von der Weltgesundheitsorganisation WHO als "wahrscheinlich krebserregend“ klassifiziert. Verkauft wird das Pestizid bis auf Weiteres trotzdem. (Wir fordern seit langem ein Verbot dieses Pestizids!)

Im eigenen Garten solltest du unbedingt auf Insekten- oder Unkrautvernichtungsmittel verzichten!

Eine gute Alternative im Kampf gegen Unkraut ist kochendes Wasser: Einfach über die Pflanzen gießen, anschließend trocknen lassen und die Pflanzenreste entfernen. Durch das Abbrühen wird der empfindliche Organismus der Pflanze zerstört. (Noch mehr Tipps findest du hier!)

Lecker Pestizide - Pflanzenschutzmittel wirken auf Bienen wie Nikotin

5. KAUFE BIO & REGIONAL – GUT FÜR DICH UND DIE BIENEN!

Bei der Herstellung von Bio-Lebensmitteln werden keine chemisch-synthetischen Pestizide verwendet. Das hilft nicht nur den Bienen, sondern auch dir, da du weniger belastete Nahrungsmittel einkaufst. Honig kaufst du am besten von lokalen ImkerInnen aus deiner Region. Damit unterstützt du einerseits ein traditionsreiches Handwerk und andererseits sparst du durch kürzere Transportstrecken eine Menge CO2 ein. 

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