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am 7. April 2015

Europark-Erweiterung: Studie berechnet Minus von 367 Arbeitsplätzen

GRÜNE Salzburg - Bringen neue bzw. größere Einkaufszentren tatsächlich zusätzliche Arbeitsplätze? Das Land Salzburg hat das von ExpertInnen prüfen lassen. Die Ergebnisse liegen nun vor.

Immer wieder wird behauptet, dass Einkaufszentren neue Arbeitsplätze bringen. Das Einkaufszentrum „Europark“ geht etwa davon aus, dass durch eine Erweiterung seiner Verkaufsflächen 300 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. 

Das Beratungs- und Management-Unternehmen CIMA* hat sich die „Arbeitsplatzeffekte der EUROPARK-Erweiterung“ angesehen und kommt zum Schluss, dass bei einer „Europark“-Erweiterung viele kleine Betriebe in der Region massiv unter Druck und dadurch wiederum insgesamt 667 Arbeitsplätze verloren gehen würden! Davon 486 im Bundesland Salzburg (201 in der Stadt, 52 im Tennengau, 215 im Flachgau) sowie 123 im Berchtesgadener Land und 76 im angrenzenden Oberösterreich. ​

Rechnet man das Plus von 300 Arbeitsplätzen durch eine mögliche Europark-Erweiterung gegen, bleibt unterm Strich ein Minus von 367 Arbeitsplätzen (davon 168 im Bundesland Salzburg).

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*Was ist CIMA? CIMA verfügt über großes Know-how auf dem Gebiet der Markt- und Einzelhandelsforschung und führte bereits vor über zehn Jahren die erste landesweite Kaufkraftstromanalysen für Salzburg durch. Mittlerweile hat sich für die ExpertInnen auf dem Gebiet des Orts-, Stadt-, Regional- und Citymarketing ein neues Geschäftsfeld aufgetan: Kommunen wenden sich zunehmend an CIMA, um sich Rat für die Belebung ihrer ausgestorbenen Ortskerne zu holen.


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