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am 25. Jänner 2013

Die Uni, die wir uns wünschen

GRÜNE Salzburg - Sozial, fair, offen – Österreich braucht mehr Studierende aus einer breiteren Bevölkerungsschicht. Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren sind da kontraproduktiv.

Bildung ist das entscheidende Zukunftsthema, speziell für Österreich. Aber: Die österreichischen Hochschulen sind den anstehenden Herausforderungen  nicht gewachsen. Wir brauchen mehr Studierende, nicht weniger. Dazu müssen die notwendigen Ressourcen zur Verfügung gestellt und die Qualität der Studien gesichert werden, denn die derzeitigen Arbeitsbedingungen an den österreichischen Universitäten ermöglichen keine qualitativ hochwertige Ausbildung mehr.

Stagnierende bzw. sinkende Uni-Budgets führen bereits zu Aufnahmestopps und der Drohung des „Aussetzens“ von Studienangeboten. Von einer vernünftigen Dimension der Betreuungsverhältnisse, qualitativ gesicherter hochwertiger Ausbildung und realistischen Studienzeiten ohne unverschuldete Wartezeiten sind wir mittlerweile weit entfernt. Die Universitäten müssen adäquat finanziert werden, damit der AkademikerInnenmangel behoben werden kann.

GRÜNE FORDERUNGEN FÜR DIE UNI

Für einen sozial fairen und offenen Hochschulzugang, der auch eine hochwertige Ausbildung ermöglicht, bedarf es mehrerer Maßnahmen:


1. Anhebung des Universitätsbudgets

Nur mit einer deutlichen Steigerung des Universitätsbudgets um zehn Prozent jährlich ist eine qualitativ hochwertige Ausbildung für alle Studierende möglich.

2. Verbesserung der universitären Infrastruktur 

durch Beschleunigung und Erweiterung schon existierender Sanierungs- und Bauprogramme.

3. Studieneingangsphasen statt Tests

In mehrsemestrigen Studieneingangsphasen wählen StudentInnen ein Bündel fachverwandter Fächer, die sich durch ähnliche Lehrinhalte am Studienbeginn anbieten. Welches von diesen dann weiterstudiert wird, entscheiden Studierende durch ihre Leistungen, ihr Interesse und ihre Einschätzung zukünftiger Perspektiven im jeweiligen Fach. Dabei erworbene Qualifikationen werden angerechnet.

4. Zugang für bildungsferne Schichten erleichtern und fördern

Die soziale Selektion beginnt bereits in der Schule. Aufgrund der frühen Trennung in Hauptschule und AHS geht uns eine große Gruppe potenzieller StudentInnen verloren. Die Grünen bekennen sich zur gemeinsamen Schule aller, zur Förderung individueller Begabungen wie zu adäquater Hilfe bei Teilleistungsschwächen. 

5. Studienplatzbewirtschaftung

Eine Studienplatzbewirtschaftung zeigt auf wie viel Geld die Universitäten für eine hochwertige Ausbildung eines/einer StudentIn benötigen. Unter diesen Voraussetzungen kann von den Universitäten jene Budgetierung eingefordert werden, die die Zielerreichung einer qualitativ hochstehenden Ausbildung für immer breitere Schichten gewährleistet.​​

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