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am 17. Mai 2014

Junge Grüne: Zeichen setzen gegen Homophobie!

GRÜNE Salzburg - Die Jungen Grünen Salzburg haben mit einer Aktion am Alten Markt ein Ende der Diskriminierung schwuler, lesbischer, bisexueller und Transgender-Personen gefordert. Der Diebstahl von sechs auf der Staatsbrücke gehissten Regenbogenfahnen zeigt abermals die Notwendigkeit dafür auf!

Heute ist der internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie. Zu diesem Anlass haben die Jungen Grünen Salzburg mit einer Luftballon-Aktion ein Zeichen gegen Homophobie gesetzt. Dabei wurden regenbogenfarbene Ballons mit der Aufschrift „No one is illegal!“ mit Postkarten behangen und steigen gelassen. Ziel war es, möglichst viele Menschen auf unser Anliegen aufmerksam zu machen.

Wir fordern ein Ende der Diskriminierung von schwulen, lesbischen, bisexuellen Menschen sowie Transgender-Personen. Homo- und Transphobie dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben!“, so Benedict Grabner Landessprecher der Jungen Grünen. „Durch den Eurovision Song Contest hat Österreich von Europa ein Signal erhalten. Nächstes Jahr soll der ESC in Österreich abgehalten werden, eines der größten Events der LGBTI Szene, und wir haben immer noch mit Homophobie im eigenen Land zu kämpfen, wie uns Weihbischof Laun kürzlich sehr deutlich gezeigt hat. Deswegen muss die Politik Zeichen setzen.“, ergänzt Dominik Heiderer, Sprecher der Grünen Andersrum und Mitglied der Jungen Grünen Salzburg.

Die Jungen Grünen setzen sich für die rechtliche Gleichstellung schwuler, lesbischer und bisexueller Menschen sowie Transgenderpersonen ein. So fordern sie z.B. das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare. „Die Vorenthaltung des Adoptionsrechts ist nur eine weitere Diskriminierung unter vielen anderen, die allesamt keinen Platz in unserer Gesellschaft haben dürfen. Deswegen haben wir heute österreichweit unter dem Motto ‚No one is illegal!‘ Aktionen im Zeichen von Toleranz und Akzeptanz veranstaltet“, so Grabner.

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden offensichtlich sechs der acht auf der Staatsbrücke gehissten Regenbogenfahnen gestohlen. „Wir verurteilen den Diebstahl der Regenbogenfahnen von der Staatsbrücke aufs Schärfste und hoffen, dass die Täter so schnell, wie möglich ausfindig gemacht werden“, kommentiert Dominik Heiderer den homophoben Übergriff. „Taten wie diese zeigen wie wichtig unser Eintreten für Gleichberechtigung und Akzeptanz ist“, so Heiderer abschließend.

Info zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie (IDAHO): Am 17. Mai 1990 nahm die internationale Gesundheitsorganisation WHO Homosexualität von der Liste der Krankheiten. Seit 2005 wird dieser Tag jährlich als der Internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie gefeiert.

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