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am 12. November

Schellhorn als Landessprecher wiedergewählt

GRÜNE Salzburg - Heinrich Schellhorn: „Um unsere Lebensqualität und unseren Lebensraum zu erhalten, führt an Grüner Politik kein Weg vorbei.“

Unter dem Motto „Die Zukunft ist Grün“ trat heute, Samstag, die Landesversammlung der Salzburger Grünen zusammen. Dabei reihte sich praktisch ein Wahlgang an den anderen, galt es doch gemäß Statut sämtliche Funktionen neu zu wählen, angefangen vom Vorstand über die Delegierten zu Erweitertem Bundesvorstand und Bundeskongress bis hin zur Parteispitze.

Angesichts der rasant sich verschärfenden Klimaüberhitzung und der aus Wien heranwehenden sozialen Kälte brauche es Grüne Politik mehr denn je, zeigte sich Landessprecher Heinrich Schellhorn in seiner Grundsatzrede überzeugt. Denn es seien die Grünen, die fatale Entwickelnd vorausschauend andenken und sich ihnen – oft trotz Widerstand – entgegenstellen würden, so der Grüne Landessprecher, der mit 96,7 Prozent in dieser Funktion bestätigt wurde.

Grüne als „Antreiber und Motor“ beim Klimaschutz

Was den ökologischen Klimawandel angeht, sei dieser mittlerweile im Alltag der Menschen angekommen: „Wir haben seit April ein Jahr mit den heißesten Monaten erlebt.“ Im Flachgau hätten Bauern bei der Heuernte Einbußen um die 30 Prozent zu verzeichnen, viele müssten Vieh verkaufen, weil nicht genug Futter vorhanden sei. Italien werde von verheerenden Unwettern heimgesucht, in Schweden kam es zu Waldbränden. Und Salzburgs Festung - jahrhundertelang weder von den Bayern noch von aufständischen Bauern eingenommen – sei schließlich vom Klimawandel „im Sturm erobert“ worden. 

„Niemand bestreitet mehr den Klimawandel und dass wir massiv handeln müssen. Und wer, wenn nicht wir Grüne sind hier die Antreiber und Motoren?“ so Schellhorn, der in Sachen Umwelt- und Klimaschutz auch die Unterstützung des Koalitionspartners einmahnt: „Ich appelliere auch an die ÖVP, dass wir uns da mehr anstrengen müssen. Da müssen auch die Bürgermeisterinnnen und Bürgermeistern ihren Bürgerinnen und Bürgern erklären, warum wir eine Klimapolitik brauchen, dass wir die Erneuerbaren Energien und auch Windräder brauchen.“ Angesichts der Dramatik des Klimawandels sei es jedenfalls keine verantwortungsvolle Politik, wenn man sich zum Thema Erneuerbare Energieträger „ein paar Monate vor den Gemeindewahlen still und leise davonschleicht“.

Die GRÜNEN würden jedenfalls weiter für die notwendigen Veränderungen „eintreten und den Kopf hinhalten und auch keine laschen Knie bekommen, wenn wir ein bisserl Gegenwind haben. Wir werden da drauf bleiben, weil es für unsere Zukunft und die Zukunft unseres Landes wichtig ist, dass wir die Klimaschutzziele schaffen“.

Grüne als Garant für ein gutes soziales Netz

Einem drohenden Klimawandel gelte es auch im Sozialbereich entgegenzuwirken: „Wir hätten kein so gutes soziales Netz in Salzburg, wenn es nicht uns Grüne in der Regierung gäbe“, so Schellhorn. Wie sich auf Bundesebene und in anderen Bundesländern zeige, würde ohne Grüne Ressortverantwortung „eine ganz andere Politik gefahren“, es gäbe Streichungen, Kürzungen bei der Mindestsicherung, die Ausdünnung des sozialen Netzes. All das habe man in Salzburg nicht nur verhindert, sondern das soziale Netz, die Solidarität vielmehr noch ausgebaut. „Gegen die Ausgrenzung und die Entrechtung jener aufzutreten, die ohnehin wenig haben, ist unsere Aufgabe und die nehmen wir wahr“, versprach Schellhorn.