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am 18. Oktober

Umstellung auf Doppik sorgt für Transparenz bei Landesfinanzen

Cyriak Schwaighofer - „Die doppelte Buchführung ist eine direkte und wichtige Konsequenz des Salzburger Finanzskandals.“

Premiere im Landtag: Erstmals diskutierte das Landesparlament das über eine doppelte Buchführung (Doppik) dargestellte Budget. „Als wir vor vier Jahren in die Regierung eintraten, fanden wir – vor allem bedingt durch den von der Vorgängerregierung verursachten Finanzskandal – nicht nur einen finanziell erheblich eingeschränkten Spielraum vor, sondern auch eine Buchhaltung, bei der die rechte Hand manchmal oft nicht wusste, was die linke tut“, betont der Grüne Klubobmann Cyriak Schwaighofer. Dass dem Landtag das aktuelle Budget nun erstmals in doppelter Buchführung vorgelegt wurde, gehöre „neben dem Spekulationsverbot und der Verschärfung der internen Revisionsmechanismen sicherlich zu den sichtbarsten Konsequenzen, welche die Salzburger Politik aus dem Finanzskandal gezogen hat“, so Schwaighofer.

Mit der Umstellung auf die doppelte Buchhaltung werden alle Geschäftsvorgänge des Landes – anders als beim früher üblichen System der „Kameralistik“ - übersichtlich und transparent abgebildet. Mit dieser Form der Buchführung, wie sie in Unternehmen üblich ist, müssen Verluste aus Finanzgeschäften, langfristige Investitionen und Abschreibungen dargestellt werden. „Unser Ziel ist ein sparsamer Umgang mit den Steuergeldern. Dass es dafür Transparenz und wirksame Kontrollmechanismen braucht, zählte zu den zentralen Forderungen, die wir Grüne seinerzeit in unserem Abschlussbericht zum Finanzskandal erhoben haben. Dem wurde nun durch die Doppik Rechnung getragen“, freut sich Schwaighofer. Die Darstellung der finanziellen Geschäfte in der doppelten Buchhaltung sorge für Transparenz und erleichtere damit bei 4 Millionen Buchungen auch die Kontrolle.


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