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am 13. September

WOHNBAU: GSWB soll faire, soziale und transparente Vergabekriterien für Mietwohnungen entwickeln

Josef Scheinast - Josef Scheinast fordert auch, neu errichtete Eigentumswohnungen an wohnbauförderungswürdige Personen zu verkaufen.

„Die GSWB verwaltet rund 23.800 Wohnungen und ist damit ein wesentlicher Faktor am Salzburger Wohnungsmarkt. Um die Versorgung derjenigen Menschen, die besonders auf die Leistungen der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft angewiesen sind, zu gewährleisten, sind soziale, nachvollziehbare und transparente Vergabekriterien ein Gebot der Stunde“, stellt der Grüne Wohnbausprecher LAbg. Josef Scheinast heute, Mittwoch, im Zuge der Ausschussberatungen des Salzburger Landtags fest.

Scheinast greift damit die Kritik des Landesrechnungshofes auf, der kürzlich die Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft einer Prüfung unterzog und kritisierte, dass die Vergabe von Mietwohnungen aktuell nicht nachvollziehbar ist. Solche Kriterien sollen nun von der GSWB ausgearbeitet werden, fordern die Grünen – und brachten mit dem Koalitionspartner ÖVP einen entsprechenden Entschließungsantrag zur Abstimmung. In diesem Antrag sprechen sich die Grünen und die ÖVP auch dafür aus, dass die GSWB Maßnahmen setzen solle, um neu errichtete Eigentumswohnungen bevorzugt an wohnbauförderungswürdige Personen zu verkaufen. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

"Es ist gerade für das Wohnkosten-Hochpreis-Land Salzburg enorm wichtig, dass jene Wohnungen, die erschwinglich sind, zielgerichtet bei jenen Personen ankommen, die diese aus sozialen Gründen auch brauchen. Dass die GSWB in ersten Gesprächen große Bereitschaft gezeigt hat, faire, soziale und transparente Vergabekriterien entwickeln zu wollen und Eigentumswohnungen bevorzugt an wohnbauförderungswürdige Personen zu verkaufen, finde ich sehr positiv“, so Scheinast abschließend.

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