gruene.at
Navigation:
am 18. April

WOHNBAU: Einsparen auf Kosten der Wärmedämmung ist kontraproduktiv!

Rupert Fuchs - Energiesprecher LAbg. Fuchs: „Die SPÖ sitzt einem Irrtum auf. Langfristig hilft Dämmung Heizkosten zu sparen!“

Die hohen Baukosten im Land Salzburg ausgerechnet auf Kosten der Wärmedämmung reduzieren zu wollen, sei „in höchstem Maße kontraproduktiv“, kritisiert der GRÜNE Energiesprecher die jüngsten Forderung der Salzburger SPÖ. „Mit der Annahme, dass angeblich ‚überbordende energetische Vorschriften’ den sozialen Wohnbau ‚unnötig teuer‘ machen würden, sitzen die Roten einem gewaltigen Irrtum auf“, so Fuchs.

„Gerade die Wärmedämmung hilft im Lebenszyklus einer Immobilie sehr viel Heizenergie zu sparen. Diese Ersparnis wird in den reinen Baukosten-Betrachtungen – wie es die SPÖ macht – überhaupt nicht berücksichtigt“, betont der GRÜNE Energiesprecher Fuchs. Dämmdicken in der Stärke von 20 Zentimeter an der Fassade seien heute Standard und das sei auch sinnvoll so. Diese Dämmdicken zu verringern, brächte auch praktisch keine Kostenersparnis, so Fuchs: „Das Teure an der Wärmedämmung sind die Kosten für das Einrüsten und die Arbeitszeit. Die unterschiedliche Dämmdicke fällt dabei kaum ins Gewicht. Das zeugt von einer gewissen Ahnungslosigkeit auf Seiten der SPÖ.“

Ein Vergleich der Österreichischen Energieagentur zeigte 2016, wie viel Bares ein gut saniertes Haus oder eine Wohnung bringen kann: Heizt man seine Wohnung mit rund 100 Quadratmeter, die über alte Fenster und keinerlei Wärmedämmung verfügt, mit Gas, Öl oder Pellets, beträgt die Jahresrechnung in Salzburg etwa 2.000 Euro jährlich, weiß Fuchs, der im Zivilberuf als Energieberater tätig ist. In denselben Räumen, saniert und mit einer guten Wärmedämmung ausgestattet, zahlt man laut Energieagentur um 45 Prozent weniger fürs Heizen im Jahr. Im Übrigen sinken dann auch die CO2Emissionen um 46 Prozent.

Aktiv  werden.  Das  ist  Grün.  Banner  rechts.