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am 8. Oktober 2014

Warteliste in Salzburger Frauenhäusern abgebaut

Martina Berthold - Keine Frau, die von Gewalt bedroht ist, wird alleine gelassen

Mit Stand von vergangenem Freitag, 3. Oktober, gibt es keine Warteliste mehr in den drei Salzburger Frauenhäusern. Auf dringendes Ersuchen eines anderen Bundeslandes kann sogar eine Nicht-Salzburgerin aufgenommen werden.

"Die Maßnahmen, die von der Stabsstelle für Chancengleichheit, Anti-Diskriminierung und Frauenförderung seit April des Jahres in Zusammenarbeit mit den Frauenhäusern, dem Gewaltschutzzentrum und anderen Beratungsstellen gesetzt wurden, haben dazu geführt, dass die Wartelisten abgebaut werden konnten", betonte Frauenreferentin Landesrätin Mag. Martina Berthold am Dienstag, 7. Oktober.

Im März dieses Jahres wurde von den Frauenhäusern mitgeteilt, dass auf Grund der Wohnungsnot in Salzburg und der damit verbundenen langen Verweildauer in den Frauenhäusern schutzsuchende Frauen nicht aufgenommen werden konnten und Wartelisten geführt werden. In den drei Frauenhäusern in Salzburg wurden im Vorjahr (2013) 137 Frauen und 107 Kinder zusammengerechnet an insgesamt 18.359 Tagen betreut. Es gibt 32 Plätze und 34 Mitarbeiterinnen (rund 22 Vollzeitäquivalente). Das Budget aller drei Frauenhäuser beläuft sich im heurigen Jahr auf 1,340.651 Euro, das sind gut 26.000 Euro mehr als 2013.

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