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am 27. Februar

GESUNDHEIT: Salzburger Spitäler brauchen ein Delir-Präventionsprogramm

Kimbie Humer-Vogl - "Mit Delir-Präventionsprogrammen, wie es sie in anderen Ländern schon gibt, können wir die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten deutlich verbessern, die Pflegebedürftigkeit vermindern und letztlich auch die pflegenden Angehörigen entlasten."

Verwirrtheitszustände, Angst und Halluzinationen sind Anzeichen von Delir, die besonders bei älteren Menschen nach Operationen vorkommen. Die GRÜNEN fordern, dass Delir-Präventionsprogramme an allen Salzburger Fonds-Krankenhäusern eingeführt und umgesetzt werden. Ein entsprechender GRÜNER Antrag wird morgen, Mittwoch, im Landtagsausschuss behandelt.

„Mindestens zehn bis 20 Prozent der in Kliniken behandelten alten Menschen sind von Delir betroffen. Die Folgen von Delir können dramatisch sein und reichen von Pflegebedürftigkeit bis zum Tod“, weiß die GRÜNE Gesundheitssprecherin LAbg. Kimbie Humer-Vogl. „Das ist eine hohe Zahl. Mit Delir-Präventionsprogrammen, wie es sie in anderen Ländern schon gibt, können wir die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten deutlich verbessern, die Pflegebedürftigkeit vermindern und letztlich auch die pflegenden Angehörigen entlasten.“ Diese Aussichten sprechen dafür, die Implementierung von Delir-Präventionsprogrammen in allen Salzburg Fondspitälern zu forcieren.