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am 7. Mai 2014

Frauen im Sport sichtbar machen!

Martina Berthold - Martina Berthold will, dass Sport-Ehrungen in Zukunft gegendert werden und damit Breiten- und Spitzensportlerinnen sichtbar machen

Sportlandesrätin Martina Berthold macht in ihrem Ressort gelebte Frauenpolitik - und geht auch sprachlich neue Wege. So sollen künftig zum Beispiel Landesmeister-Urkunden an das Geschlecht angepasst werden.

Siegerehrungen heißen künftig auch „Siegerinnen-Ehrungen“, aus „Mannschafts-Siegern“ werden künftig „Teamsieger“. Dabei geht es Martina Berthold vor allem um Bewusstseinsbildung: „Dort, wo es geht, sagen wir, es sind Teamsportarten. Und wir sprechen auch von Landesmeisterinnen. Mir ist wichtig, dass auch die Urkunden an das jeweilige Geschlecht angepasst werden.“

„Ironwomen“ statt „Irongirls“

Frauen als Sportlerinnen stärken, ist das Ziel - dabei geht es ganz stark auch um sprachliche Bilder. Berthold nennt etwa als Beispiel den „Ironman“ in Zell am See (Pinzgau): Jeweils am Tag vor dieser Großveranstaltung findet ein Frauenlauf statt, welcher sich bisher ‚Irongirl‘ nannte. Hier hat Sportlandesrätin Berthold angeregt, diesen Lauf in ‚Ironwomen‘ umzubenennen. Denn, so Berthold: „Es sind zwar natürlich auch junge Frauen, die dort mitlaufen, aber ebenso Frauen über die 30 oder 40. Da von ‚Girls‘ zu sprechen, ist nicht mehr zeitgemäß.“

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