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am 15. Juni 2016

SPORT: GRÜNE sagen "Ja" zu "transparenter Ski-WM als Green-Event"

Josef Scheinast - LAbg. Scheinast attestiert Verantwortlichen „ernsthaftes Bemühen“, Veranstaltung möglichst ökologisch zu gestalten.

Der Salzburger Landtag hat heute, Mittwoch, einstimmig beschlossen, die Gemeinde Saalbach bei ihrer Bewerbung um die Ski-WM 2023 mit einer Finanzierungszusage zu unterstützen. Das Land wird sich demnach mit 40 Prozent an den noch notwendigen Infrastrukturmaßnahmen beteiligen, wobei dieser Anteil allerdings nicht den Betrag von 20 Millionen überschreiten darf. Salzburgs GRÜNE tragen diese Haftung mit, „vor allem weil wir gesehen haben, dass es großes Bemühen gibt, die WM transparent und als green event durchzuführen“, wie LAbg. Josef Scheinast, Tourismussprecher der GRÜNEN, erklärt.

Dass Salzburgs GRÜNE grundsätzlich „Ja“ zur Ski-WM in Saalbach sagen, hängt auch mit den Dimensionen zusammen: „Eine Ski-WM ist nicht mit Olympischen Spielen vergleichbar.“ Die leidvollen Erfahrungen mit Salzburgs diversen Olympia-Bewerbungen sind einer von zwei Gründen für die Grüne Forderung nach „maximaler Transparenz“. Der zweite ist die Ski-WM 2013: „So etwas wie in Schladming darf in Saalbach nicht passieren“, betont Scheinast und erinnert an den Rechnungshof-Bericht, welcher den Verantwortlichen der Schladminger WM völlige Intransparenz und Kontrollversagen auf der ganzen Linie bescheinigte.

Was die ökologisch-nachhaltige Ausrichtung der Sport-Veranstaltung im Sinne eines „green event“ angeht, so stimmen Scheinast erste Gespräche mit den Verantwortlichen der Ski-WM optimistisch: „Es gibt das ernsthafte Bemühen, exemplarisch zu zeigen, wie man eine Ski-WM - von der Mobilität bis zur Konsumation - möglichst nachhaltig organisieren kann.“

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