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am 11. November 2013

Jugendliche unterstützen mit Streetwork

Heinrich Schellhorn - StreetworkerInnen sind für zahlreiche Jugendliche oft die einzigen Ansprechpersonen, wenn sie nicht mehr weiter wissen.

StreetworkerInnen hören zu, ohne zu urteilen; bieten Unterstützung an, ohne sich aufzudrängen; helfen denjenigen weiter, die aus allen sozialen Netzen herausgefallen sind. Alll dies ist notwendig und wird von den Jugendlichen gut angenommen wird.
Probleme wie Überschuldung, Missbrauchs- und Gewalterfahrungen, Drogen, Alkohol und Haftstrafen sind jedoch nicht nur auf Städte konzentriert. Der Ausbau von Streetwork und mobiler Jugendarbeit bis hin zu einem flächendeckenden Angebot ist wichtig.

LR Heinrich Schellhorn will, dass Streetwork zur Pflichtaufgabe in der Sozialarbeit wird: "Streetwork ist eine der besten Möglichkeiten sozial schwierige Jugendliche aufzufangen und vor schlimmeren 'Karrieren' zu bewahren", sagt er.

Deswegen schrieb der GRÜNE Soziallandesrat Streetwork als verpflichtende Leistung in den Entwurf für das neue Kinder- und Jugendhilfegesetz. 

„Das hat auch die Folge, dass man nicht - wie es in der Vergangenheit war - mühselig mit Gemeinden verhandeln muss, ob sie mitfinanzieren oder nicht“, sagt der Politiker. „Deshalb wird im neuen Gesetz Vorsorge getroffen, dass das als gesetzliche Maßnahme der Prävention im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe vorgeschrieben wird, um die Gemeinden verpflichtend ins Boot zu holen", so Heinrich Schellhorn.

Streetwork in Salzburg

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