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am 31. Mai

KINDERBETREUUNG: Dort entlasten, wo die Belastung am höchsten ist!

Barbara Sieberth - „Wenn die SPÖ glaubwürdig bleiben will, muss sie die Krabbelgruppenplätze in der Stadt billiger machen!“

„Wenn die SozialdemokratInnen heute im Landtag eine finanzielle Entlastung junger Familien fordert, dann sage ich: Ja, bitte, unbedingt! Und beginnen wir gleich dort, wo die Belastung der Familien derzeit am höchsten ist: Nämlich in der SPÖ-geführten Stadt Salzburg,“, sagt die Familiensprecherin der GRÜNEN, LAbg. Barbara Sieberth, heute, Mittwoch, im Landtag.

Tatsächlich sind nämlich die Betreuungskosten für Kinder unter drei Jahren in der Stadt landesweit betrachtet mit Abstand am höchsten: Während Eltern in der Stadt Salzburg für einen Krabbelgruppenplatz durchschnittlich 385 Euro bezahlen müssen, schlägt sich ein Betreuungsplatz im Flach- und Tennengau mit nur 116,5 Euro und im Lungau, Pongau und Pinzgau im Schnitt mit 133 Euro zu Buche. Damit ist der Tarif in der Stadt Salzburg im Schnitt dreimal so hoch wie in den ländlichen Bezirken.

„Dieser enorme Preisunterschied zwischen Stadt und Land ist für Eltern nicht nachvollziehbar. Die Lebenshaltungskosten in der Stadt Salzburg sind ohnehin sehr hoch, da kann ein Krabbelgruppenplatz schnell zu einer Belastung werden, die kaum mehr zu stemmen ist“, so Sieberth. „Wenn die SPÖ es also mit der finanziellen Entlastung junger Familien ernst meint, sollte sie rasch in ihrem eigenen Einflussbereich – und das ist nun einmal die Stadt – aktiv werden. Oder um es in den Worten der SPÖ-Kampagne zu sagen: Bessere Politik – einfach machen! Denn das ist auch eine Frage der Glaubwürdigkeit.“

Mehr Geld als je zuvor für die Kinderbetreuung

Unter Grüner Regierungsbeteiligung hat sich im Bereich der Kinderbetreuung noch nie so viel Positives bewegt wie in den letzten Jahren: Seit 2013 wurden im gesamten Bundesland gemeinsam mit den Gemeinden mehr als 1.300 neue Plätze in Kindergärten, Krabbelgruppen, alterserweiterten und Schulkindgruppen geschaffen. Erstmals wurde heuer im Land Salzburg die 20.000er Grenze geknackt: Im Dezember 2016 waren es ganz genau 20.270 Kinder, welche die 551 Kinderbetreuungseinrichtungen im Bundesland besucht haben. „Noch nie zuvor gab es im Land Salzburg so viele Betreuungsplätze. Wir wollen, dass jeder, der einen Betreuungsplatz braucht, auch einen bekommt. Priorität des Landes ist es daher aktuell, qualitativ hochwertige Kinderbetreuungsplätze flächendeckend in Salzburg zu schaffen und flexible Öffnungszeiten sowie ausreichend Betreuungsplätze – auch in den Ferien – anbieten zu können.“

Dass der Ausbau dieses Angebots kostet, versteht sich von selbst. Der Budgetposten Kinderbetreuung wurde daher massiv aufgestockt. Das Land gibt in diesem Jahr 65 Millionen Euro für die Kinderbetreuung aus, das sind 20 Millionen und damit rund 44 % mehr als im Jahr 2013. „Jeder Euro ist es wert“, betont Sieberth.

Elterntarife in der Kinderbetreuung im Bundesland Salzburg:

http://landversand.salzburg.gv.at/statistik_daten_kinderbetreuung-elterntarife2015

Kinderbetreuung im Land Salzburg:

http://landversand.salzburg.gv.at/statistik_daten_Kinderbetreuung2017

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