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am 8. Oktober 2014

KINDERBETREUUNG: Unterausschuss des Landtages fixiert

Barbara Sieberth - GRÜNE Familiensprecherin LAbg. Sieberth einstimmig zur Vorsitzenden gewählt.

LAbg. Barbara Sieberth, Familiensprecherin der GRÜNEN, wurde heute, Mittwoch, vom Landtag einstimmig  zur Vorsitzenden des Unterausschusses „Kinderbetreuung“ gewählt. Der inhaltliche Start des Unterausschusses, in dem der Landtag Empfehlungen zur Novellierung des Salzburger Kinderbetreuungsgesetzes erarbeiten soll, wurde mit Dezember fixiert. Grundlage für den Beschluss war ein All-Parteienantrag im Landtag. Die GRÜNEN hatten schon im Februar 2012 einen gleichlautenden Antrag zur Novellierung des Salzburger Kinderbetreuungsgesetzes eingebracht.

Themen für Unterausschuss liegen auf der Hand

„Ich freue mich, dass der Landtag die dringend notwendige Novellierung des Kinderbetreuungsgesetzes in Angriff nimmt“, zeigt sich die GRÜNE Familiensprecherin Sieberth erfreut. „Unsere Aufgabe als Landtag wird es sein, die besten, aber gleichzeitig auch finanzierbare Lösungen für die aktuellen Problemstellungen im Bereich der Kinderbetreuung zu erarbeiten.“

Die Probleme, die es zu lösen gilt, lägen auf der Hand, so Sieberth: „Es gibt immer noch Eltern, die keinen Betreuungsplatz für ihre Kinder finden, das betrifft vor allem die Plätze für unter Dreijährige; zwischen den unterschiedlichen Trägern und Gemeinden gibt es haushohe Tarifunterschiede, die weder fair noch nachvollziehbar sind. Außerdem müssen wir uns um flexiblere Öffnungszeiten bei Kinderbetreuungseinrichtungen, Verwaltungsvereinfachungen im Sinne der Träger und die Aufwertung der PädagogInnen bemühen.“ Für die GRÜNEN sind auch der Ausbau von Sprachförderungs-, Inklusions- sowie Integrationsangeboten Themen für den Unterausschuss.

„Politisches Hick-Hack wird uns nicht weiterbringen!“

Als Vorsitzende des Unterausschusses erhofft sich Sieberth eine sachorientierte Arbeitsweise aller Parteien: „Parteipolitisches Hick-Hack halte ich für entbehrlich! Nur wenn alle Parteien konstruktiv an der Reform mitarbeiten, können wir das Ziel eines besseren und moderneren Gesetzes erreichen.“

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