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am 14. Oktober 2014

„Kindergartenplätze für alle!“

GRÜNE Salzburg - Die GRÜNE Familiensprecherin LAbg. Barbara Sieberth über „soziale Kälte“ und krasse Tarifunterschiede.

GRÜNE REDAKTION:Die Arbeiterkammer kritisiert seit Jahren, dass Salzburg bei der Kinderbetreuung Nachholbedarf hat.

Sieberth: Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Kinder zu haben ist etwas Tolles. Eben weil ich selbst Mutter bin, weiß ich aber auch, wie schwierig es ist, Familie und Beruf zu vereinbaren, wenn man keinen Betreuungsplatz findet. Ich unterstütze deshalb Landesrätin Martina Berthold bei ihrem Bemühen, viele neue und gute Plätze zu schaffen. 2013 konnten bereits 350 neue Plätze eingerichtet werden, für 2014/15 sind noch einmal zusätzlich 900 geplant. Mit 46 Millionen Euro fließt unter Grüner Regierungsbeteiligung so viel Geld wie nie zuvor in die Kinderbetreuung.

GRÜNE REDAKTION: Die SPÖ plakatiert, dass auf Familien bis zu 300 Euro Mehrkosten pro Kind und Jahr zukommen, und spricht von „sozialer Kälte“.

Sieberth: Das ist Schwarzmalerei. Wir sehen, dass dort, wo Kinderbetreuung einen hohen Stellenwert hat, Gemeinden versuchen möglichst ohne Erhöhung auszukommen. In St. Johann beispielsweise bleibt der Kindergartentarif (30 Euro) ebenso auf Vorjahresniveau wie in Puch (63 Euro). Fakt ist auch, dass das Land dazu einen kraftvollen Beitrag leistet: Das Land gibt jährlich je nach Alter und Betreuungsausmaß zwischen 2.600 und 12.600 Euro pro Kind aus! Von „sozialer Kälte“ kann man hier wirklich nicht sprechen.

GRÜNE REDAKTION: Manche Eltern müssen für einen Krabbelstubenplatz 440 Euro bezahlen, andere nur 120 Euro...

Sieberth: Diese Tarifunterschiede sind unfair und auch nicht nachvollziehbar. Der Landtag wird sich ab Herbst in einem eigenen Ausschuss mit der Neuordnung der Kinderbetreuung befassen. Dort werden wir auch diese haushohen Preisunterschiede thematisieren.  

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