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am 6. Oktober 2015

Roundup? – Nein Danke!

GRÜNE Salzburg - Glyphosat ist das weltweit am meisten verwendete Mittel zur Unkrautvernichtung. Das Land Salzburg prüft jetzt ein Verbot.

Ist es möglich den Einsatz und Verkauf von glyphosathaltigen Pflanzengiften, wie z.B. „Roundup“, in Salzburg zu verbieten? Das soll die Salzburger Landesregierung auf Antrag aller fünf Landtagsparteien jetzt prüfen. 

Erfreut über diesen Schritt zeigt sich der Umwelt- und Landwirtschaftssprecher der GRÜNEN, LAbg. Rupert Fuchs: „Wir GRÜNE fordern seit längerem ein Verbot dieses giftigen Pestizids. Dass Salzburg jetzt ein Verbot prüft, ist ein wichtiger Schritt. Die meisten Pestizide sind nämlich bedenklicher als beim Einkauf vermittelt wird. Ganz klar zeigt sich das beim Wirkstoff Glyphosat, der von der Weltgesundheitsorganisation WHO als wahrscheinlich krebserregend eingestuft wurde.

Giftfrei garteln

Fuchs hat kürzlich mehrere großen Lebensmittelketten darauf hingewiesen, dass deren Hausbesorger auf den Parkplätzen „Roundup“ spritzen. Mit Erfolg: „Die Verantwortlichen haben mir zugesichert, dass ab sofort alle Hausbesorgerfirmen in ihren Diensten auf den Einsatz dieser schädlicher Chemikalien verzichten werden.“

Auch viele HobbygärtnerInnen würden im Kampf gegen Blattlaus, Unkraut und Co. nach wie vor zur Chemieflasche greifen, weiß der GRÜNE Umweltsprecher. Er appelliert an jeden einzelnen, auf bedenkliche Unkrautvernichtungsmittel zu verzichten. Eine gute Alternative sei kochendes Wasser, erklärt Fuchs, selbst leidenschaftlicher Hobbygärtner: „Einfach über die Pflanzen gießen, anschließend trocknen lassen und die Pflanzenreste entfernen. Durch das Abbrühen wird der empfindliche Organismus der Pflanze zerstört.“

Mehr zum Thema am GRÜNEN BLOG: Glyphosat - Nein Danke!

Rupert Fuchs appelliert: „Verzichten Sie auf Gift im Garten!“
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