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am 21. November 2016

KULTUR: Landeskulturbeirat wird aufgewertet und gestärkt

Cyriak Schwaighofer - Klubchef Schwaighofer erfreut, dass langjährige GRÜNE Forderung umgesetzt wird

Was von den GRÜNEN in den vergangenen zehn Jahren mehrfach gefordert wurde, wird nun – unter Federführung des Grünen Kulturlandesrates Heinrich Schellhorn – endlich umgesetzt: Der Salzburger Landeskulturbeirat (LKB) – ein wichtiges kulturpolitisches Gremium – wird rechtlich aufgewertet und „bekommt damit endlich den Stellenwert, den er verdient“, betont der Grüne Klubobmann LAbg. Cyriak Schwaighofer. Im Jahr 2007 war seine Forderung nach Aufwertung des Beirats, vom Landtag noch mehrheitlich abgelehnt worden. Am kommenden Mittwoch soll der Landtag die Änderung des Kulturförderungsgesetzes und damit die Stärkung des LKB beschließen.

Eine wesentliche Neuerung ist die Zusammensetzung des Beirates: Künftig sollen die Kulturschaffenden und Kulturinitiativen mehrheitlich selber bestimmen, wer sie im Beirat vertritt. Konkret soll der Beirat aus 20 Mitgliedern bestehen. Davon sollen sieben von der Landesregierung ernannt, 13 von rund tausend Wahlberechtigten der subventionierten Kulturszene gewählt werden. Außerdem soll der LKB noch stärker als in der Vergangenheit in kulturpolitische Projekte und Prozesse eingebunden werden, aktuell etwa in die Erstellung des Kulturentwicklungsplans.

In der Vergangenheit hatten die Mitglieder des Beirates oft das Gefühl, der Beirat sei ein ‚zahnloses Gremium‘ und werde von der Politik nicht ausreichend ernst genommen, weiß Schwaighofer. Das habe sich in den vergangenen drei Jahren entscheidend geändert: „Das Verhältnis zwischen Politik und Landeskulturbeirat hat sich in den vergangenen Jahren entspannt, es herrscht ein offenes und konstruktives Gesprächs- und Arbeitsklima“, so Schwaighofer.

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