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am 18. Februar 2014

Kulturvermittlung und das Erreichen der Nicht-Erreichten

Heinrich Schellhorn - Die Teilhabe möglichst vieler BürgerInnen am kulturellen Geschehen wird ein Schwerpunkt der Kulturpolitik der nächsten Jahre sein.

Eine ständige Herausforderung für die Kulturpolitik ist das Erreichen der – bislang - Nichterreichten. Die Teilhabe möglichst vieler BürgerInnen am kulturellen Geschehen ist mir ein besonderes Anliegen und wird ein Schwerpunkt der Kulturpolitik der nächsten Jahre sein.

Ein Hebel dazu ist die Zusammenarbeit mit den Schulen. Weil wir dort auch die Kinder erreichen, deren Eltern mit ihnen nicht ins Theater gehen, die keine altersangepassten Bücher und Medien bekommen oder die nicht in der Musikschule angemeldet werden.

Beim Projekt „Kulturvermittlung in Schulen“ etwa kommen KünstlerInnen an die Schulen und erarbeiten gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen oft über mehrere Tage Kunstprojekte, vom Theater bis zur Ausstellung. Es ist beeindruckend, was hier entsteht. Entsprechend dieser Schwerpunktsetzung haben wir die Mittel für die „Kulturvermittlung an Schulen“ auch bereits für das laufende Budget aufgestockt.

Kulturpolitik darf sich nie damit zufrieden geben, bestehende Publikums irgendwie zufrieden zu stellen. Kultur und Kulturpolitik müssen immer aufbrechen, zu neuen Themen, zu neuen Formen, zu neuen Ausdrucksweisen, zu neuen Menschen….

Wir wollen, dass die Kulturvermittlung und das Erreichen immer anderer und neuer Zielgruppen noch mehr als bisher permanenter Bestandteil der Überlegungen, der Strategie und der Verortung aller Kulturträger und Kultureinrichtungen im Land werden. 

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