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am 23. Jänner 2015

Planungstag mit 15 Trägern in der Behindertenhilfe

Heinrich Schellhorn - Volle Information und Transparenz über Vorhaben des Sozialressorts und der Sozialabteilung.

Soziallandesrat Heinrich Schellhorn und die Sozialabteilung des Landes haben für heute die Partner des Landes in der „Behindertenhilfe“ zu einem gemeinsamen Planungstag geladen. Diese sind Konradinum Eugendorf, Lebenshilfe Salzburg, Landeszentrum für Hör- und Sehbildung, Rettet das Kind, anderskompetent, Laube GmbH, ProVinzenz, Salzburger Volkshilfe, Diakonie, Jugend am Werk, Verein Haus Michael, ProMente Salzburg, Caritas und Suchthilfe GmbH.

Soziallandesrat Schellhorn erläutert mit den beiden Schlagworten „Durchlässigkeit“ und „Ambulantisierung“ die Ziele des gemeinsamen Planungstages. „Wir werden in einem offenen und transparenten Prozess die neuen Projekte und Konzepte in der Behindertenhilfe, die von den Trägern eingebracht oder in der Sozialabteilung entwickelt wurden, vorstellen, sowie die Finanzierung und die Realisierungsmöglichkeiten besprechen. Auch kommende Ausschreibungen für die Vergabe von neuen Leistungen werden dabei transparent gemacht.“ Bei fortgeführten wie auch bei neuen Projekten liegt der Schwerpunkt auf einer höheren Durchlässigkeit im System: „Maßgeschneiderte Betreuungskonzepte erfordern ein differenziertes und auf die Bedürfnisse in der jeweiligen Lebenssituation angepasste Angebot.“

Vom „Folgewohnen“ bis zur persönlichen Assistenz

Es geht dabei unter anderen um regionale Projekte für voll- und teilbetreutes Wohnen, zum Beispiel im Lammertal, um „Stützpunktwohnen“ in neuen Wohnanlagen wie etwa in der Lebenswelt Aigen, um ein Modellprojekt für „Folgewohnen“ nach stationären Aufenthalten, um Langzeitwohnen für suchterkrankte Menschen, um integrative Wohngemeinschaften, um ein Tageszentrum für Menschen mit psychischen Erkrankungen in Zell am See, um Ausbildungen, Psychosoziale Rehabilitation oder um ein Modellprojekt zur persönlichen Assistenz.

„In dieser Form noch nie gegeben“

Soziallandesrat Schellhorn meinte in seiner Begrüßung mit Stolz, einen so transparenten Planungsprozess habe es in Salzburg in dieser Form noch nie gegeben. Schellhorn bedankte sich sehr bei den MitarbeiterInnen der Sozialabteilung und des Referates Inklusion und Behinderung die „mit hoher Sachkompetenz, Engagement und Professionalität diesen Tag vorbereitet haben.“ Inhaltlich meinte Schellhorn, alle Projekte würden sich am Leitgedanken der Inklusion orientieren. Das Ziel sei ein selbstbestimmtes Leben und volle Teilhabe an der Gesellschaft für alle Menschen. „Die Projekte und Vorhaben werden an den aktuellen Notwendigkeiten und an diesem Ziel gemessen.“ 

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