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am 29. Jänner 2013

Neue Wege ins Alter

GRÜNE Salzburg - Älter werden bedeutet oft: auf Hilfe angewiesen sein. Älter werden bedeutet aber auch: das Recht auf ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben. Willkommen im wohlverdienten „UnRuhestand“.

Wir werden immer älter. Und die Älteren werden immer mehr. Der Verlust der Mobilität, Vereinsamung und Isolation – dieses Defizit-Modell des hilflosen und entmündigten alten Menschen müssen wir überwinden. Die Bezeichnung „Ruhestand“ ist dabei eine unzulässige Verharmlosung der Interessen alter Menschen. Wir GRÜNE treten umfassend dafür ein, dass Menschen in ihrem späten Lebensabschnitt ein Recht auf ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben haben und fordern deshalb zum „UnRuhestand“ auf. 

Ein „Altern in Würde“ setzt auf Autonomieförderung mit dem Ziel eines selbstbestimmten Lebens bis ins hohe Alter. Die Mindeststandards dafür sehen wir in:

  • der Einkommenssicherung (siehe Grünes Pensionsmodell)
  • dem Recht auf Wohnen (durch eine besondere Förderung von SeniorInnen-Wohngemeinschaften und betreuten Wohngemeinschaften
  • einem gesetzlich gebotenen, barrierefreien Bauen und durch den geförderten barrierefreien Umbau von Altbauwohnungen
  • der Verkehrspolitik (durch die Förderung des öffentlichen Verkehrs ohne Barrieren)
  • der Gesundheitspolitik (durch ein vehementes Eintreten gegen die Zwei-Klassen-Medizin)
  • einer aktiven und vorsorgenden Gesundheitspolitik
  • der Umweltpolitik (durch ein beherztes Engagement gegen jede Ausweitung von Umweltbelastungen, vor allem auch durch grenznahe Atomkraftwerke)​

SOLIDARITÄT MIT PFLEGEBEDÜRFTIGEN

„Altern in Würde“ heißt für uns GRÜNE auch eine besondere Solidarität mit den Menschen in Heimen und mit der Mehrheit der im privaten Bereich Gepflegten. Daraus ergeben sich für Bund und Länder die Forderungen nach einem forcierten Ausbau der mobilen verschiedenen Dienste bei gleichzeitigem Rückbau der bestehenden Großheime, nach wirksamen entlastenden Maßnahmen für pflegende Angehörige sowie einer angemessenen sozialen Absicherung für längerfristige private Pflegearbeit. 

Vor allem wollen wir GRÜNE wesentlich dazu beitragen, dass der Lebensabschnitt „Alter“ enttabuisiert und eine öffentliche Diskussion über eine menschenwürdige Politik des „Alterns in Würde“ geführt wird.​
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