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am 15. April 2015

Soziales: Landtag bringt alternative Form der SeniorInnen-Betreuung auf den Weg

Kimbie Humer-Vogl - „Hausgemeinschafts-Modelle für SeniorInnen werden künftig – trotz Bedenken des Gemeindeverbands – verstärkt angestrebt.“

Was in Deutschland schon lange Standard ist, wird nun auch in Salzburg auf Schiene gebracht: das alternative und zukunftsweisende SeniorInnenpflege-Modell der Haus- und Wohngemeinschaften. Der Landtag hat heute, Mittwoch, beschlossen, dieses Modell der SeniorInnenbetreuung in Salzburg künftig verstärkt anzustreben. Der einzige Wermutstropfen: „Der Gemeindeverband hat sich bis zuletzt als Bremser erwiesen und sich aus für mich sachlich nicht nachvollziehbaren Gründen gegen diese grundsätzliche Neuausrichtung in der SeniorInnenbetreuung ausgesprochen“, kritisiert die GRÜNE Sozialsprecherin LAbg. Kimbie Humer-Vogl.

​​„Dort, wo es sie schon gibt, sind die Erfahrungen mit dem Modell der Hausgemeinschaften durch die Bank positiv“, betont Humer-Vogl. „Dieses Modell ermöglicht den Bewohnerinnen und Bewohnern Lebensqualität und Selbstbestimmung im Alter, Pflege und Heimcharakter rücken stark in den Hintergrund. Es geht dabei vor allem um die individuelle Teilhabe im Alltag im Gegensatz zur gewohnten Kollektiv-Versorgung früherer Zeiten“, so die GRÜNE Sozialsprecherin.

​​Dass der Landtag entgegen dem Willen des Gemeindesverbands dennoch parteiübergreifend und einstimmig beschlossen hat, den Haus- und Wohngemeinschaften in Zukunft einen besonderen Stellenwert einzuräumen, freue sie sehr, betont die GRÜNE Sozialsprecherin Humer-Vogl abschließend.

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