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am 18. Juli 2016

Jeder Euro im Sozialbereich ist gut investiert

Kimbie Humer-Vogl, GRÜNE Salzburg - Finanzielle Aufwendungen für den Sozialbereich im Bundesland Salzburg zusammengefasst in leicht verständlicher Sprache

Österreich ist ein Sozialstaat.

Das heißt: Alle Menschen zahlen Steuern, die gut verdienenden Menschen zahlen mehr als die schlecht verdienenden Menschen. Mit dem Steuergeld werden Menschen unterstützt, die nicht genug Einkommen zum Leben haben oder die aufgrund zum Beispiel einer Behinderung hohe Extraausgaben haben (zum Beispiel für einen Rollstuhl).

„Die Kosten im Sozialbereich explodieren. Wir können uns den Sozialstaat nicht mehr leisten“ – auch 2015 haben wir diese Aussage immer wieder gehört.

Für 2015 stimmt das genau so wenig, wie für die Jahre davor. In den letzten Jahren war der Kostenanteil am Gesamtbudget des Landes immer um 11% (mit Ausnahme 2013 aufgrund des Finanzskandals).

Jeder Euro im Sozialbereich ist gut investiert. Weil:

  • Der Sozialbereich bietet viele Arbeitsplätze: Zum Beispiel für Psychologen, Behindertenbetreuer, Krankenschwestern, Sozialarbeiter. Mit dem positiven: Die Leute geben ihr verdientes Geld im Bundesland Salzburg wieder aus.
  • ​Ein gutes Sozialsystem wirkt sich positiv auf die ganze Gesellschaft aus. Denn dadurch wird Armut und Ausgrenzung verhindert. Armut und Ausgrenzung gefährden ein friedliches Miteinander der Menschen.

Auch 2016 werden die Ausgaben im Sozialbereich steigen. Und zwar in allen Bereichen: In der Mindestsicherung, in der Pflege, in der Behindertenhilfe und in der Kinder- und Jugendhilfe.

In der Grundversorgung werden sich die Ausgaben sogar verdoppeln.

Das Bundesland Salzburg wird sich diese Ausgaben auch weiterhin leisten.

  • Die Menschen in Salzburg können sich auch weiterhin darauf verlassen, dass sie Hilfe von der Gemeinschaft bekommen, wenn sie diese brauchen. Eine Budgetsanierung auf Kosten der sozial Schwachen gibt es in Salzburg auch weiterhin nicht.
  • Dabei wird die Sozialabteilung weiterhin viel Geld investieren, um jedem Menschen rechtzeitig die Hilfe zu geben, die er braucht. Egal ob es sich um benachteiligte Kinder und Jugendliche handelt oder um Flüchtlinge, die hier in Salzburg ein neues Leben beginnen, wenn wir rechtzeitig helfen, ist die Chance größer, dass diese Menschen später ohne Hilfe auskommen.
  • Und alle Menschen sollen weiterhin mitten in der Gesellschaft ein selbstbestimmtes Leben führen können. Niemand soll ausgegrenzt werden. Das gilt für Senioren genauso wie für Menschen mit Behinderungen. Deshalb werden auch weiterhin viele Möglichkeiten geschaffen, damit alle Menschen selbst wählen können, wie sie leben wollen.
  • Den Menschen in Salzburg soll es auch weiterhin gut gehen!

Wir haben den Salzburger Sozialbericht in leicht verständlicher Sprache zusammengefasst.

Der vollständige Sozialbericht für das Jahr 2015 kann im Internet heruntergeladen oder bestellt werden. (Seite 148-155) 

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